An der Marienkirche bröckelt der Putz

Drei musikalische Bürgermeister und ein musikalischer Pfarrer

Fortschritte bei der Außenrenovierung

Feldkirchen feiert ein gelungenes Werk

Feldkirchen feiert ein gelungenes Werk

Abschluss der Außenrenovierung der Marienkirche

Trachtenkapelle spielte die Haydn-Messe – Stehempfang – Standkonzert

Über sechs Monate hinweg dauerten die Bauarbeiten zur Außenrenovierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“. Das Ergebnis, kann sich sehen lassen. Am allgemeinen Kirchweihsonntag zelebrierte Pfarrer Wernher Bien einen Pfarrgottesdienst zum Abschluss der Maßnahme, in die 220.000 Euro kostete. Die örtliche Trachtenkapelle gestaltete die eindrucksvolle Liturgiefeier mit der Haydn-Messe. Kirchenpfleger Josef Vogl gab einem detaillierten Überblick zur Renovierung und 1. Bürgermeister Hans Eschlberger sprach ein Grußwort. Neben dem Alten Pfarrhof gab es für die Kirchenbesucher einen Stehempfang und ein Standkonzert der Tarchtenkapelle Feldkirchen.

„Hier liegt vor deiner Majestät im Staub die Christenschar“ diese Melodie von Michael Haydn spielte die Trachtenkapelle Feldkirchen unter Leitung von Kristian Aleksic und die Gemeinde sang dazu. „Wie sind versammelt am Kirchweihsonntag um den Abschluss Außenrenovierung zu feiern“, sagte Pfarrer Wernher Bien in seinen einführenden Worten. Er hieß besonders Ainrings 1. Bürgermeister Hans Eschl-berger, die Gemeinderäte, den Architekten Heinz Fritsche, und die Spender will-kommen. „Es ist eine Freude, dass die Trachtenkapelle die Haydn-Messe spielt.“
Lektorin Ursula Krause las aus dem zweiten Buch der Chronik, welches die Übertragung der Bundelade zum Inhalt hatte.
Ehe Pfarrer Bien die Frohbotschaft nach Johannes verkündete war von der Trachtenkapelle und der Christenschar „Aus Gottes Munde gehet das Evangelium“ zu hören. Der Seelsorger berichtete von der Vertreibung der Händler aus dem Tempel durch Jesus mit einem Strick, der auch die Rinder- und Schafherden fortjagte. „Im Haus ganz bei unserem Herrgott zu sein, ist was Schönes, darum hat Jesus den Tempel gereinigt. Wir haben auch so was hinter uns, die Kirche ist schön geworden“, sagte der Geistliche, der nach weiteren Gedanken ein selbstverfasstes Gedicht vortrug. Es hieß unter anderem: „Nach vierzig Jahren war es Zeit, die Kirche neu zu streichen. Nun strahlt sie wieder hell und weit als schönes klares Zeichen. Die Kirche, diese Haus aus Steinen, sie lebt von uns, die auf zwei Beinen die Wege Gottes gehen.“ Nach der heiligen Kommunion begleitete Organist Kristian Aleksic die Gemeinde beim Lied „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land“.

Kirchenpfleger Josef Vogl trat danach an den Ambo und gab einen Rückblick zu der Sanierung. Seit einigen Jahren befasste sich die Kirchenverwaltung intensiv mit der Außenrenovierung. Massive Putzschäden an Turm und Kirchenschiff, meist verursacht durch eindringende Feuchtigkeit war der Auslöser nach 40 Jahren die Kirche einer umfassenden Außenrenovierung zu unterziehen. Mit dem Teisendorfer Architekten Heinz Fritzsche wurden die notwendigen Arbeiten festgelegt. Aus Basis der anschließenden Kostenschätzung wurde im November 2012 die endgültige Finanzierung bei der Diözese gestellt. die Genehmigung ging am 3, Mai 2013 ein. Der Gesamtaufwand wurde auf 220.000 Euro geschätzt, wobei die Pfarrei Feldkirchen 66.000 Euro als Eigenanteil übernehmen muss. Im Herbst 2013 wurde mit einer Spendenaktion gestartet und Zuschussanträge bei den Landesstiftungen und der Gemeinde gestellt. Im ersten Quartal 2014 erfolgte die Ausschreibung der Gewerke mit anschließender Auftragsvergabe, wobei nach Möglichkeit heimische Firmen berücksichtigt wurden. Heuer nach Ostern wurde mit den Renovierungsarbeiten begonnen, wobei die Gerüstbauarbeiten den größten Kostenfaktor darstellten. Mit dem Abschlagen und Ausbessern von losen Putzstellen und Rissen an Kirchenschiff und Turm gingen die Mauerer ans Werk. „Am Priestergrab und an der Nordseite des Turmes war dies großflächig notwendig, im Sockelbereich wurde mit einem Spezialputz gearbeitet“ so Vogl.
Umfangreiche Vorarbeiten, wie Drainagearbeiten an der Turmnordseite, das Abstrahlen des gesamten Gebäudes einschließlich des Nagelfluhes, Entfernung von Moos und Algenbewuchs sowie Strukturangleichungen waren nötig, bevor die Maler mit dem Anstrich beginnen konnten. Streichen der Eingangstüren, Erneuerung der Vogelschutzgitter an den großen Kirchenfenstern, Renovierung von Ziffernblatt und Zeiger der Kirchenuhr, die Überprüfung des Daches, Blitzschutz wurden schließlich ausgeführt. Mit großer Fachkompetenz habe Architekt Fritsche die Maßnahme begleitet und war ein guter Berater in allen Detailfragen bei den wöchentlichen Jour fixe – Terminen. Nach der überschlägigen Hochrechnung könne wohl der Kostenrahmen noch unterschritten werden. Für die sorgfältige und fachgerechte Ausführung sagte der Kirchenpfleger den ausführenden Firmen seinen Dank. „Vergelt’s Gott sage ich auch bei Franz Inneberger für die kostenlose Restaurierung des Bildes über dem Priestergrab und der Denkmalbeschreibung über dem Haupteingang.“ Lob und Dank sprach er auch seinen Mitstreitern aus der Kirchenverwaltung aus. Großen Dank und Anerkennung zollte er den Spendern und Zuschussgebern, die er zum Teil namentlich nannte. Den Mitwirkenden des Benefizkonzerts dankte er ebenso wie den Spendern der durchgeführten Kirchensammlung. „Bis jetzt sind etwa 50. 000 Euro an Spenden einschließlich der zugesagten Zuschüsse eingegangen. Vielen, vielen Dank, so Vogl, der sich auch beim Herrgott bedankte, dass alle Bauarbeiten ohne Unfälle über die Bühne gegangen sind.

Der Kirchenpfleger bat Ainrings 1. Bürgermeister Hans Eschlberger um ein Grußwort, der eingangs sagte: „Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist eines der prägenden Wahrzeichen unserer Gemeinde und des Rupertiwinkel.“ Zu verdanken sei der prächtige Kirchenbau den Vorfahren, diese haben zusammengeholfen die Kirche zu bauen und über Jahrhunderte hinweg baulich zu erhalten und auszu-schmücken. „Der Zahn der Zeit hat an diesem Gebäude nicht nur sichtbare, sondern massive Spuren, sprich Bauschäden, hinterlassen. Und wieder hat man in Feld-kirchen zusammengeholfen, um diese Spuren zu beseitigen und zwar, wie man sieht, restlos.“ 2009 habe der Innenraum des Gotteshauses seine ursprüngliche Schönheit nach sechs Jahren Arbeit und einer enormen finanziellen Kraftanstrengung und einer riesigen Hilfsbereitschaft.
„Heute, fünf Jahre später, freuen wir uns und feiern den gelungen Abschluss der Renovierung von Turm und Kirchenschiff“. Im Namen der Gemeinde gratulierte und dankte er allen, die zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere Pfarrer Bien und der zielstrebigen und engagierten Kirchenverwaltung. „Ihr habt als Team mit Unterstützung des Erzbischöflichen Ordinariates und des Pfarrgemeinderates Hervorragendes geleistet – ein Vorhaben mit einer Investitionssumme von 220.000 Euro zu stemmen ist sicher keine einfache Aufgabe“, betonte 1. Bgm. Eschlberger.
Bei der politischen Gemeinde habe man das auch so gesehen und deshalb beteilige man sich erneut mit einer Geldspritze.
Abschließend wünschte er, dass die Kirche nicht nur als Kulturgut bestaunen, sondern weiterhin als einladender Ort zu gläubigen Besinnung gesehen und genutzt werde. „Möge die frisch renovierte Kirchenuhr der Pfarrei Mariä Himmelfahrt viele glückliche Stunden schlagen.“
Pfarrer Wernher Bien segnete dann die Teilnehmer an der Liturgiefeier und stimmte das Te Deum an. Die Kirchenbesucher sangen unter Orgelbegleitung das Lob- und Danklied „Großer Gott, wir loben dich“.
Neben dem Alten Pfarrhof waren Stehtische aufgestellt. Mitglieder vom Pfarr-gemeinderat schenkten Sekt aus und die meisten der Gottesdienstteilnehmer versammelten sich zum plaudern und vor allen Dingen den stimmungsvollen Klängen der der örtlichen Trachtenkapelle beim Standkonzert zu lauschen. Im Blickwinkel natürlich der renovierte Kirchturm mit der Kirchenuhr. Zum Schluss spielten die Musiker die Bayernhymne und das Publikum sang dazu.
So fand die Außenrenovierung einen würdigen Abschluss mit einem feierlichen Gottesdienst, Ansprachen, Stehempfang und Standkonzert.

Andreas Pils

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Kirchenpfelger Vogel und Pfr

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Kirchenpfleger J

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Kirchenverwaltungsmitglieder v

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Marienkirche Feldkirchen

Marienkirche Feldkirchen

Pfarrkirche Feldkirchen

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Standkonzert

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Standkonzert2

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Stehempfang, links Pfr

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Stehempfang2

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Strandkonzert3

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Trachtenkapelle Feldkirchen

Trachtenkapelle Feldkirchen

Trachtenkapelle auf der Empore

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Fortschritte bei der Außenrenovierung

Marienkirche ist vollständig eingerüstet

In der Feldkirchner Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ können ungestört alle Gottesdienste, Gebete, Andachten, Trauungen und Taufen stattfinden, denn vor einiger Zeit sind die Innenrenovierungen abgeschlossen worden. Allerdings herrscht jetzt rund um das große Gotteshaus emsige Tätigkeit bei der nach 40 Jahren notwendig gewordenen Außenrenovierung. Nach Ostern ist mit dem umfangreichen Gerüstbau begonnen worden.

Der Aufbau rund um das Kirchenschiff weist bis zur Dachrinne eine Höhe von zehn Metern auf. Anschließend wurde die imposante Eingerüstung des Kirchturms in Angriff genommen bis zur Traufe in 35 Metern Höhe.
Das Mauerwerk der Fassade weist durch Feuchtigkeitsschäden teils erhebliche Risse auf und bröckelt an vielen Stellen ab. Loser Putz wird derzeit vor allem im Süd- und Nordbereich großflächig abgeschlagen. Das Mauerwerk wird neu verputzt und verschlossen. Auch Abwaschungen, besonders wegen Grünspans, für den neuen Farbanstrich waren nötig. Darunter fiel bei der Reinigung auch der Nagelfluh-Sockel.
Auf der Südseite beim Priestergrab wurden sowohl der Rundbogen als auch das Gemälde abgenommen, welches zwischenzeitlich vom Hammerauer Franz Inneberger kostenlos restauriert wurde. Nach Auskunft von Kirchenpfleger Josef Vogl werden notwendige Reparaturen an Dach, Dachrinne und Blitzschutzanlage geprüft und gegebenfalls durchgeführt.
Durch das jetzt vorhandene Rundumgerüst bietet sich die ideale Möglichkeit, diesbezüglich Vorsorge zu treffen. Auch eine weitere Renovierungschance wird genützt. An den Kirchenfenstern sind zur Restaurierung die Vogel- und Hagelschutzgitter abgenommen worden.
Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten wird nach Pfingsten mehrschichtig die neue Farbe im bisherigen Gelbton aufgetragen. Nach all diesen Arbeiten soll bis zum Herbst die Marienkirche in neuem Glanz erstrahlen.
Bei Gesamtkosten von 220.000 Euro übernimmt das Erzbischöfliche Ordinariat 154.000 Euro. Das sind immerhin 70 Prozent. Ein Eigenanteil von 30 Prozent, also 66.000 Euro, bleibt bei der Pfarrei. „Wir müssen diese immer noch erheblichen Finanzmittel übernehmen und benötigen deshalb Spenden und Zuschüsse der öffentlichen Hand. Entsprechende Anträge haben wir gestellt“, so Kirchenpfleger Josef Vogl, der sich ausdrücklich bei allen bedankt, die aktiv und als freiwillige Spender jüngst bei der Benefizveranstaltung einen erfreulichen Beitrag zur Finanzierung geleistet haben.
Weitere Spenden können geleistet werden unter folgendem Konto, Empfänger Katholische Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Feldkirchen, IBAN: DE 0971 050000 000022 0665. BIC: BYLADEM1BGL; bei der Sparkasse Berchtesgadener Land. Der Verwendungszweck lautet „Spende Außenrenovierung Pfarrkirche“.

Eckart Schlosser

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Drei musikalische Bürgermeister und ein musikalischer Pfarrer

Benefizkonzert für die Außenrenovierung der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

„Wo man singt (und musiziert), da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“ – dies galt ganz bestimmt beim Benefizkonzert für die Außenrenovierung der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Die Musik sprach ausdrucksstark aus den Herzen der vielen Mitwirkenden. Lauter „gute Menschen“ – um das Sprichwort umzukehren -, Musiker und Sänger ebenso wie die Besucher, die offenherzig und spendenbereit den Betrag von 2000 Euro beisteuerten, waren auf Initiative von Organisationstalent Hermann Hogger in der Pfarrkirche zusammengekommen, um auch etwas beizutragen zu der, von der erzbischöflichen Finanzkammer geforderten Eigenleistung von 66 000 Euro.

In der Pfarrei Feldkirchen gibt es viele Musikbegeisterte, die ein abwechslungs-reiches Programm vorbereitet hatten: Blasmusik der Trachtenkapelle Feldkirchen unter Gastdirigent Hermann Hogger und ein Bläserquartett aus deren Mitgliedern, die stilvolle Barockmusik von Georg Philipp Telemann (1681-1767) und Tilmann Susato (1515-1570) klangschön intonierten, wechselten in bunter Reihenfolge mit Kammermusik, Frauendreigesang und Chormusik. Pfarrer Wernher Bien begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher und stellte das Konzert mit Gebet und Segen in einen gottesdienstlichen Rahmen. Die Moderation übernahm gekonnt Pfarr-gemeinderatsvorsitzende Elisabeth Kern, die viel Interessantes über das Gotteshaus und seine Baugeschichte zu berichten wusste.
Querflötistin Gudrun Rehrl wurde von Hermann Hogger an der Orgel begleitet. Sie stellte ihr musikalisches Talent gleich bei sechs Programmpunkten in den Dienst der guten Sache. Mit weichem samtenem Ton erklang zunächst das Largo in Jean-Baptiste Loeillets (1688-1720) Sonate in F-Dur. Die flotte Allemande mit der Tempobezeichnung Vivace gab ihr danach Gelegenheit, ihr technisches Können unter Beweis zu stellen, ebenso wie die Sonate in g-moll, BWV 1020, von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Die Solistinnen des Kirchenchores Feldkirchen-Mitterfelden, Regina Winkler, Angela Ufertinger und Rosa Galler, sangen sehr stimmungsvoll „Maria, Jungfrau voller Ehr“. Und der gesamte, bestens eingestimmte Kirchenchor unter der bewährten Leitung von Professor Peter Ullrich präsentierte mit „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ (BWV 147,6) von Johann Sebastian Bach mit Flötistin Gudrun Rehrl und Kristian Aleksic an der Orgel, sowie mit „Ave verum“, KV 618, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), „Heilig“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert (1797-1828) und „Schönster Herr Jesu“ einige Highlights der Chorliteratur.
Erster Bürgermeister der Gemeinde Ainring, Hans Eschlberger und Gudrun Rehrl spielten auf ihren Querflöten versiert eine Triosonate in C-Dur von Johann Joachim Quantz (1697-1773). An der Orgel begleitet wurden sie dabei und bei Christoph Willibald Glucks (1714-1787) „Reigen seliger Geister“ von Hermann Hogger, der seine Heimatgemeinde immer wieder in mehrfacher Hinsicht unterstützt, obwohl er seit einiger Zeit in Weildorf lebt und dort auch sehr aktiv ist.
Der zweite Bürgermeister Gerhard Kern spielt die Klarinette in der Trachtenkapelle Feldkirchen, die mit gepflegtem Klang und musikalisch wohldurchdachten Phrasierungen Werke von Franz Nagel (1900-1985), Gerhart Banco (*1912) und Hans Hartwig (1917-2012) zu Gehör brachte. Dritte Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer schließlich brachte sich mit ihrer Querflöte ebenfalls musikalisch ein und spielte mit Gudrun Rehrl und Hermann Hogger an der Orgel eine Bourrée von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Aber nicht nur die Vertreter der politischen Gemeinde halfen mit, die Finanzierung der Außenrenovierung der Kirche absehbar zu machen, auch Werner Buckel, Pfarrer der evangelischen Geschwistergemeinde, dessen Frau Kathrin im katholischen Kirchenchor Feldkirchen-Mitterfelden mitsingt, überbrachte im Namen seines Kirchenrats 400 Euro und legte privat noch 100 Euro dazu. Das ist gelebte Ökumene, gelebtes Miteinander! Und Pfarrer Wernher Bien selbst sang mit Professor Peter Ullrich, Carsten Schwantes und Hans Winkler im Männerviergesang das berührende „Neigen sich die Stunden“ von Lorenz Maierhofer (*1956).
Das Besondere an diesem wunderbaren Benefizkonzert war die Botschaft, die unterschwellig davon ausging: Hier halfen die katholische und die evangelische Pfarrei und die politische Gemeinde zusammen, indem gemeinsam musiziert wurde, und zwar ganz im Sinn des Liedes „Lasset uns gemeinsam loben, preisen, danken dem Herrn.“ Was hier an ideeller Zusammenarbeit geschah, wäre
beinahe einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde wert. Es wurde sehr deutlich, wie sehr die Musik besonders auch im Dienste des Glaubens an einen Gott der Liebe die Menschen verbindet und sie zu großen Leistungen anspornt. Wo so zusammengeholfen wird, wo alle Seiten einem guten Zweck dienen, da ist die Welt in Ordnung – da darf jeder sich „ruhig nieder lassen“ und dankbar ein Teil davon sein.

Brigitte Janoschka

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Angela Ufertinger, Regina Winkler, Rosa Galler

Angela Ufertinger, Regina Winkler, Rosa Galler

Bläserquartett2

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Danke von Pfr

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Elisabeth Kern

Elisabeth Kern

Gudrun Rehrl und Hermann Hogger

Gudrun Rehrl und Hermann Hogger

Gudrun Rehrl, 3

Gudrun Rehrl, 3

Kirchenchor unter Leitung von Prof

Kirchenchor unter Leitung von Prof

Pfr

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Schluss

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TK Feldkrichen mit 2

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Trachtenkapelle Feldkirchen, im Hindtergrund der Kirchenchor

Trachtenkapelle Feldkirchen, im Hindtergrund der Kirchenchor

Wans Winkler, Pfr

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evang

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An der Marienkirche bröckelt der Putz

Außenrenovierung des Kleinodes ist mit 220.000 Euro veranschlagt

Vor wenigen Jahren fand die Innenrenovierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ ihren Abschluss. Im Sommer 2009 wurde von dem Münchner Domkapitular Prälat Monsignore Lorenz Kastenhofer aus gegebenen Anlass ein Festgottesdienst zelebriert. Nun steht die Außenrenovierung, des von den Einheimischen als Marienkirche bezeichneten Gotteshaus an. Nun steht die nächste Etappe zum Erhalt des Gotteshauses an, die Renovierung der Außenmauern.
Die Bauarbeiten sollen nach Ostern beginnen und sind mit 220.000 Euro veranschlagt. Die Erzbischöfliche Finanzkammer bezuschusst die Arbeiten mit 154.000 Euro, der Eigenanteil der Pfarrei Feldkirchen beläuft sich auf 66.000 Euro.
Um diesen Betrag aufzubringen, ist die Pfarrei auf Spenden angewiesen.
Die letzte Außenrenovierung der Pfarrkirche Feldkirchen erfolgte im Jahr 1974. Inzwischen sind an der Fassade wieder diverse Schäden aufgetreten. Die Farbe blättert großflächig und der Verputz hat sich an mehreren Stellen gelöst. Auch am Kirchendach ist einiges zu richten. Nötig ist deshalb eine völlige Instandsetzung der Außenfassade mit kompletten Neuanstrich, einer Behebung der Feuchtigkeitsschäden und einer Reparatur des Kirchendaches. Die Kirchenverwaltung stellte im November 2012 beim Baureferat der Erzbischöflichen Finanzkammer den Antrag, die geplante Außenrenovierung zu genehmigen und zu den Kosten einen angemessenen Zuschuss zu leisten. Ende 2013 die geplanten Maßnahmen und der Zuschuss genehmigt.
Bezuschusst wird in der Regel nur der denkmalpflegerische Mehraufwand.
„Um diesen Betrag aufbringen zu können, ist die Pfarrei auf Spenden und Zuschüsse der öffentlichen Hand angewiesen. Bei den entsprechenden Stellen wurden Anträge gestellt, betonte das langjährige Kirchenverwaltungsmitglied Anton Kern. In einem Rundschreiben bittet die Kirchenverwaltung deshalb bei den örtlichen Firmen und den Pfarrangehörigen um Spenden. Durch Kirchenkollekten und Benefizveranstaltungen sollen gleichfalls Gelder herein kommen.
Für die Renovierungsmaßnahme wurden die einzelnen Aufträge Anfang 2014 ausgeschrieben. Die Angebotseröffnung erfolgte am 30. Januar im Pfarrzentrum. Nach Prüfung der Angebote durch den Architekten konnte die Kirchenverwaltung die Aufträge für die Gerüstbau-, Maurer- und Malerarbeiten vergeben.

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