Pfarrzentrum St. Severin in Mitterfelden

Der rasche Bevölkerungszuwachs im Ortsteil Mitterfelden der Gemeinde Ainring war Anlass für die Erbauung eines neuen Pfarrzentrums mit Gemeindesaal und Kapelle, die sowohl für Sonntagsgottesdienste (Gemeindesaal für ca. 250 Personen) als auch für die Werktagsgottesdienste (Kapelle für 50 Gläubige) dienen sollte. Der von Architekt Rudolf Lechner errichtete und 1982 eingeweihte Bau erweist sich als eine aus unterschiedlich hohen Baukörpern um einen Innenhof gruppierte Vierseitanlage mit nach außen neigenden Pultdächern. Ein nur wenig den Gebäudekomplex überragender Kirchturm mit Satteldach bestimmt dennoch das Erscheinungsbild des harmonisch in die bebaute Umgebung eingebundenen Pfarrzentrums. Der Patron von Kapelle und Pfarrzentrum ist St. Severin, der , ,Apostel Noricums“‘ gestorben um 482. Er kam um 453 nach Norikum, wo er Hauptorganisator des Mönchswesens wurde und den Zusammenbruch der römischen Verwaltung in diesem Land erlebte. Seiner Lebensbeschreibung nach soll er um 470 Juvavum/Salzburg besucht und in einer Christengemeinde am Georgenberg bei Kuchl Wunder gewirkt haben. In der Kapelle sind mehrere Holzplastiken des Halleiner Bildhauers Otto Katzlberger aufgestellt, darunter ein hl. Severin.